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Herzlich willkommen im Bali - Dojang!

 

Zentrum für Kick-Thai Boxen und Taekwondo in Köln.

Sie möchten traditionelle asiatische Kampfsportarten wie Taekwondo oder Kick-Thai Boxen erlernen und sind noch auf der Suche nach einem geeigneten „Dojang“ (Trainingshalle)? Dann sind Sie bei Bali – Dojang im Kölner Agnesviertel genau richtig! Egal ob jung oder alt – Meister Bali ermöglicht ein kinderleichtes Erlernen von Taekwondo und Kick-Thai Boxen!

 

Auf den folgenden Seiten haben Sie die Möglichkeit sich ausführlich über unsere Kurse und Trainingszeiten zu informieren. Gerne können Sie uns auch direkt kontaktieren oder Sie kommen einfach bei uns im Dojang vorbei!

Wir freuen uns auf Sie!

 

Gerne erwarten wir Sie auch zu einer kostenlosen und unverbindlichen Probestunde.

Um einen kurzen Einblick in das Training von unseren Kleinsten zu erhalten, klicken Sie hier.

 

KYEOK-TOO-KI 

Spezialeinheits Training aus Korea

Kyeok-Too-Ki beinhaltet Fuß- und Schlagtechniken, Wurf- und Hebeltechniken,Qigong, Yoga, sowie Selbstverteidigungstechniken aus dem HapKido, auch die Meditation kommt hier nicht zu kurz.

 

Es werden auch einige traditionelle Waffentechniken erlernt!

Dieser Kurs ist nur als privat Training Buchbar

Sport baut Aggressionen ab – darum  ermöglicht dieses Projekt, sportliche Aktivitäten in unserem Verein für Kinder und Jugendliche:

 

Seit April 2011 können bedürftige Familien, die nach dem SGB II  (insbesondere Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld) leistungsberechtigt sind, das sogenannte „Bildungspaket" der Bundesregierung in Anspruch nehmen. Darin ist u.a. eine Mitgliedschaft in unserem Verein möglich.

 

Infotelefon:

01578 65 18 100 (eplus) oder 0221 29 49 66 89

Ein Ausschnitt aud dem Bericht im Kölner Stadtanzeiger über Meister Bali

 

Mit Fäusten für den Seelenfrieden

ERSTELLT 08.05.2013

Kampfsport-Club an der Neusser Straße  Foto: Christoph Hennes
Konditions-, Koordinations- und Gedächtnistraining. All das vereint das Thai-Kickboxen. Im Kampfsport-Club Bali-Dojang an der Neusser Straße finden zahlreiche begeisterte Kampfsportler im Boxring eine Ablenkung zum Alltag.  Von Uli Kreikebaum
Innenstadt. 
Kick-Boxen ist Pazifismus. Könnte man wenigstens meinen, wenn man Hakan Bali zuhört. Die Aggressionen lösen sich im Kampf in Luft und Schweiß auf, das Böse wird im Schlagabtausch zerschmettert, so in etwa. Bali, Inhaber des Kampfsportzentrums Bali-Dojang auf der Neusser Straße, erzählt von einem 13-jährigen Tunichtgut mit dicker Polizeiakte, den er von der Straße geholt habe. „Inzwischen ist der viel ruhiger, auf mich hört er.“

Vor ihm auf der Matte steht Hussein (16) aus Afghanistan, den hier alle wegen seiner schnellen Bein-Kicks nach dem Protagonisten eines Kampfsportfilms nur „Ong-Bak“ nennen. Hussein ist vor gut einem Jahr ohne Eltern nach Deutschland gekommen, er lebt im Heim, „durch den Sport hat er Anschluss gefunden und gut Deutsch gelernt, er hat enormes Talent“, sagt Bali.

Tatsächlich spricht Hussein super Deutsch, er sagt Sätze wie die Helden seiner Lieblingsfilme: „Kampfsport ist für mich wie essen. Ich werde ruhig, wenn ich kämpfe.“ Er wirkt tatsächlich total entspannt. Am Wochenende hatte Hussein seinen ersten offiziellen Kampf: Nach 20 Sekunden gab der Gegner auf.



„Kann ich noch was tun, Meister?“, fragt ein Junge mit Baseballcap und Muskelshirt, der in Balis mit Pokalen, Wimpeln, Boxhandschuhen und Schwertern gefülltes Büro kommt. „Feg noch den Boden, dann schreibe ich dir zwei Stunden auf“, sagt Bali. Der Junge muss Sozialstunden machen – „hier kann er zwischendurch ein paar Gewichte stemmen“.

„Hallo Meister, wie geht’s?“ Vor dem Training kommt einer nach dem andern in das kleine Büro getröpfelt und macht seine Aufwartung. Eine Oberärztin, die zwei- bis dreimal die Woche mit ihrem Sohn zum Training kommt, genauso wie der Hauptschüler, die Gymnasiastin, die Rettungsassistentin, der Top-Manager. Meister nennen die Jugendlichen den 40-Jährigen, weil Bali den vierten Dan (schwarzen Gürtel) im Taekwondo hat, der offiziell die Bezeichnung Meister mit sich bringt. Im sogenannten Thai-Kickboxen besitzt er den dritten Dan.

„Erster Dan bedeutet, du kannst die Sportart zu zehn Prozent, zehnter Dan, der nie vergeben wird, würde bedeuten: Du kannst es wie Gott. 40 Prozent ist also ganz okay.“
Hakan Bali ist schlagfertig, muskelgewaltig ist er nicht. Er ist auf der Keupstraße aufgewachsen, „früher war das ein heißes Pflaster“ – da lag es nahe, sich wehren zu lernen. Er hat Fachabitur gemacht und Groß- und Außenhandelskaufmann gelernt, „aber relativ schnell gemerkt, dass ich mein Leben nicht im Büro verbringen will“. Also entschied er sich für eine eigene Kampfsportschule – „auch wenn das nicht leicht ist, weil die bürokratischen Hürden hoch sind und die Stadt einem nicht hilft, obwohl wir mehr für die Integration tun als jeder Politiker“.

Bali kann einen mit dem kleinen Finger zur Strecke bringen, er kann einem in Sekundenschnelle den Arm umdrehen und dabei unschuldig lächeln, und führt das auch gern vor: „Das Schöne ist, dass es beim Taekwondo oder Thai-Kickboxen nicht um Kraft geht, sondern um Technik“, sagt er. Zu Balis Training gehört, dass auch die Großen machen, was die Kleinen sagen. Gerade macht der sechsjährige Mohammed die Dehnübungen vor, und alle machen mit. „Man lernt beim Training Respekt voreinander, egal, wer vor einem steht“, sagt Oberärztin Panteha Jazayeri.

„Thai-Kickboxen ist nicht nur gutes Konditions- und Koordinationstraining, es ist auch gut fürs Gedächtnis, Disziplinschule und Meditation.“ Meister Bali kann bei solchen Werbesprüchen nur nicken. Ob es denn nicht unangenehm sei, mit blauem Auge in der Klinik zu arbeiten? Das sei noch nicht vorgekommen, sagt Jazayeri. „Den Kopf schützt man immer am besten.“

Fast alles ist erlaubt

Auch Mohammed Furkans Gesicht sieht makellos aus – dabei ist der 17-Jährige in seiner Gewichtsklasse sogar Deutscher Meister und steht regelmäßig im Ring. Seinen Titel darf er nächste Woche nicht verteidigen: Mohammed macht eine Ausbildung beim Juwelier – und der möchte seinen Kunden keinen Lehrling mit Veilchen und Schrammen vorsetzen. „Schwierig“, nennt Mohammed seine Situation. „Ich will kämpfen – aber ich will auch arbeiten.“ Bali lacht. „Die Jungs hier sollen über das Training Disziplin kriegen. Letztlich macht sie das auch fit für den Arbeitsmarkt.“

Taekwondo, Thai-Kickboxen und die koreanische Kampfsportart Kyeok Too Ki bietet der türkischstämmige Kölner an, dazu normales Boxtraining mit persönlichem Trainer. Die meisten Kleinen machen Taekwondo, die Größeren Thai-Kickboxen, bei dem das Kickboxen mit dem Thaiboxen kombiniert wird – Tritte, Schläge, Kniestöße, alles erlaubt. Nach Aufwärmübungen, Zirkel- und Pratzentraining fliegen im Schweißdunst die Fäuste.

Eins gegen Eins, Vollkontakt, ohne Kopfschutz. Hussein und Kevin dreschen plötzlich wie wild aufeinander ein, Wut scheint in ihren Augen aufzublitzen, die anderen bilden eine Traube um sie. Die Aggressionen verdampfen nicht in der schweißgeschwängerten Luft, sie sind jetzt greifbar. Bali grinst. „Die können was, oder?“, sagt er. Wenig später liegen die zwei am Boden, lachen, umarmen sich. Friedlich, das Böse ist zerschmettert. Bis zur nächsten Runde.

Kick-Boxen: Mit Fäusten für den Seelenfrieden | Innenstadt - Kölner Stadt-Anzeiger - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ksta.de/innenstadt/kick-boxen-mit-faeusten-fuer-den-seelenfrieden,15187556,22710448.html#plx1317987690

Link Zum vollständigen Artikel im Kölner Stadtanzeiger

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